Sie und Allan
Abenteuerliche Entdeckungsreise durch Kolonialafrika, verlorene Welten und viktorianischen Imperialismus
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- USD 1.99
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Descripción editorial
In „Sie und Allan“ verbindet H. Rider Haggard den Abenteuerroman mit phantastischer Spekulation und kolonialzeitlicher Expeditionsliteratur. Das Werk führt Allan Quatermain, Haggards berühmten Jäger und Erzähler, in eine weitere afrikanische Unternehmung, die archaische Landschaften, okkulte Rituale und die Begegnung mit der rätselhaften Ayesha aus dem „She“-Zyklus miteinander verknüpft. Charakteristisch sind die scheinbar nüchterne Berichtform, ein dramatisch gesteigerter Spannungsaufbau und die Mischung aus imperialem Erkundungsdiskurs, metaphysischer Neugier und romantischer Unheimlichkeit, die Haggards Spätwerk prägt. H. Rider Haggard (1856–1925) war einer der bedeutendsten Autoren der viktorianischen und edwardianischen Abenteuerliteratur. Seine Erfahrungen im südlichen Afrika, insbesondere in Natal und im Umfeld der britischen Kolonialverwaltung, lieferten ihm Anschauungsmaterial für Landschaft, Konflikte und kulturelle Imaginationen seiner Romane. Zugleich zeigen seine Werke ein anhaltendes Interesse an verlorenen Zivilisationen, Reinkarnation, spiritistischen Fragen und der Grenzziehung zwischen Wissenschaft und Mythos—Motive, die in diesem Roman besonders deutlich hervortreten. Wer klassische Abenteuerliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Dokument ihrer Epoche lesen möchte, wird in „Sie und Allan“ einen aufschlussreichen und fesselnden Text finden. Der Roman empfiehlt sich für Leserinnen und Leser, die erzählerische Spannung, exotistische Bildwelten und die ideengeschichtlichen Ambivalenzen des späten Empire in kunstvoll verschränkter Form schätzen.