Beschreibung des Verlags

Ungeliebter Sohn und unverstandener Außenseiter. Franz Kafka verwandelt die Tragik seines eigenen Lebens in einen fiktionalen Horrortrip der literarischen Extraklasse, der ihm posthum Weltruhm und ein eigenes Adjektiv einbrachte – kafkaesk. Das Wort steht für „auf unergründliche Weise bedrohlich“. Und genau so kommt Kafkas Erzählung über den jungen Handlungsreisenden Gregor Samsa daher, der eines Morgens als überdimensionaler Käfer in seinem Bett aufwacht. Die Geschichte ist rätselhaft, verstörend und dennoch dank ihres klaren Stils und der eindringlichen Wortwahl packend und hervorragend lesbar. Kafka gelingt eine bedeutende Parabel über Nonkonformismus, gesellschaftliche Ausgrenzung und Entmenschlichung, die auch über 100 Jahre nach ihrem Erscheinen nichts an Aktualität verloren hat.


Karl May ist laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller und definitiv einer der weltweit wichtigsten Autoren von Abenteuerromanen. Band zwei der Trilogie über den edlen Apachenhäuptling Winnetou und seinen weißen Blutsbruder Old Shatterhand führt uns von New York, durch den Wilden Westen bis nach Mexiko. Großartige Landschaftsbeschreibungen wechseln sich ab mit spannend erzählten Abenteuern auf der Suche nach dem gnadenlosen Schurken Santer. Ein Buch über Freundschaft, Mut und Abenteuerlust, das uns auf schönste Art und Weise in unsere Jugend zurückwirft. Da vergeht die Zeit so schnell wie bei einem Ritt auf Winnetous legendärem Rappen Iltschi.


Karl May schrieb seine Romane nicht nur, er lebte sie. So ließ er sich die berühmten Gewehre Bärentöter und Silberbüchse von einem Büchsenmacher nachbauen und behauptete in den 1890er-Jahren, in Wahrheit selbst Old Shatterhand zu sein und die niedergeschriebenen Abenteuer wirklich erlebt zu haben. Ob dies nun eine geschickte PR-Maßnahme oder Auswuchs seiner überschäumenden Fantasie ist, lässt sich nicht endgültig klären. Sicher ist, auch der dritte Band seiner Winnetou-Reihe steht den Vorgängern in Sachen Spannung in nichts nach. Zugüberfälle, Schießereien, ein Goldschatz und die blutsbrüderliche Freundschaft zwischen dem legendären Apachen-Häuptling und Old Shatterhand sind die Zutaten, die dieses Buch zu einem Muss auf jeder persönlichen Leseliste machen. Howgh, wir haben gesprochen!

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
1924
1. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
77
Seiten
VERLAG
Public Domain
GRÖSSE
198.9
 kB

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