Das kalte Herz
Ein Märchen
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5,0 • 2 Bewertungen
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- 0,49 €
Beschreibung des Verlags
Wilhelm Hauff: Das kalte Herz. Ein Märchen
Erstdruck: Stuttgart (Franckh) 1827 im »Märchenalmanach auf das Jahr 1828«
Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Wilhelm Hauff: Sämtliche Werke in drei Bänden. Nach den Originaldrucken und Handschriften. Textredaktion und Anmerkungen Sibylle von Steinsdorff, München: Winkler, 1970.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Carl Offterdinger, Der Köhler Peter beschwört das Glasmännlein, 1869.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Über den Autor:
1802 als Sohn eines Regierungssekretärs in Stuttgart geboren, studiert Wilhelm Hauff Theologie in Blaubeuren und schreibt als flammender Burschenschaftler erste Gedichte. Nach einer ausgedehnten Bildungsreise nach Paris, Brüssel, Hamburg und Berlin wird er Redakteur des Cotta'schen »Morgenblattes«. Innerhalb von gut zwei Jahren entstehen drei umfangreiche Romane, sieben Novellen einige Gedichte und vor allem zwölf Kunstmärchen, die seinen Ruhm bis heute begründen. Am 18. November 1827 stirbt Wilhelm Hauff im Alter von 25 Jahren innerhalb weniger Tage an einer Infektionskrankheit.
Kundenrezensionen
Lieber arm und gütig, als reich und herzlos …
Vor vielen, vielen Jahren als Bub hatte ich das Märchen gelesen und über die Jahre die Geschehnisse darin so ziemlich vergessen, das schreckliche Vergehen des Kohlen-Munk war mir noch im Unterbewusstsein. Letzte Woche, las ich im anderen Zusammenhang von dem Märchen, und ich dachte mir, ach lies es nochmal. Kurzerhand im itunes-Store umgeschaut, das Angebot für 0,49 € gesehen, gekauft, gelesen. Die Erinnerung in Gänze wieder aufgefrischt. Es lässt sich aber auch wunderbar lesen, in bester erzählerischer Weise geschrieben, vermag es den Leser in der Geschichte „gefangen“ zu nehmen, so dass man selbst meint, das die Geschichte einem plastisch vor Augen erscheint und man nicht nur Leser der Geschichte, sondern eher Beobachter der Geschehnisse wird. Ich mag Autoren sehr, denen es gelingt mich derartig zu „verzaubern“, dass ich alles um mich herum vergesse und meinen Augen von einem Wort zum anderen fliegen, und die Geschichte niemals enden mag. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Wer Hauff als Autor kennt, hat „Das kalte Herz“ sicher auch gelesen, geht aber auch in Wiederholung. Wer es noch nicht kennt, lest es … es ist lesenswert.