Band 7 – Lisa Lercher Krimis

Faule Marillen

Ein Wachau-Krimi

    • 3,2 • 13 Bewertungen
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Beschreibung des Verlags

DER PFARRER - EIN SKELETT?

Ein schauerlicher Knochenfund reißt die friedliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz aus dem besinnlichen Advent. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Was wurde dem umtriebigen und weltoffenen Pfarrer zum Verhängnis?



EINE MAUER DES SCHWEIGENS

Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine eisige Mauer des Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab.



SCHWARZER HUMOR VOM FEINSTEN UND VIEL LOKALKOLORIT

Es gärt heftig hinter den Kulissen der friedlichen Wachau! Und Lisa Lercher spinnt rund um den charakterstarken Major Paul Eigner einen äußerst spannenden und schwarzhumorigen Krimi.





"Wer hätte gedacht, dass es in der schönen Wachau so kracht im Gebälk. Lisa Lercher fängt die düster-nebelige Stimmung der Wachauer Vorweihnachtszeit perfekt ein. Krimi-Genuss pur!"



"Krimi-Unterhaltung vom Feinsten! Authentische Figuren, eine Geschichte, die bis zum Schluss spannend angelegt und sprachlich exzellent erzählt ist - absolute Leseempfehlung!"

GENRE
Krimis und Thriller
ERSCHIENEN
2015
14. Juli
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
272
Seiten
VERLAG
Haymon Verlag
GRÖSSE
7,7
 MB

Kundenrezensionen

Unabhängig ,

Spannung in einem See aus Konflikten ertränkt

Wegen des erzählerisch guten Anfangs hatte ich auf einen spannenden Krimi gehofft. Meine Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Der Protagonist ist von Konflikten quasi umstellt: Neben mehreren familiären Problemen hat er Konflikte mit seinem Vorgesetzten sowie separate Konflikte mit allen Untergebenen und obendrein ein Alkoholproblem. Und jeder dieser - eher unrealistisch vielen - Konflikte wird nicht nur erwähnt sondern ausgebreitet. Dadurch hat der Krimi keine richtige Atmosphäre mehr, nur eine düster graue Grundstimmung. Auch die Spannung auf die Ermittlungsarbeit geht verloren: Fortschritte dabei wirken eher zufällig.

Sollte ich mich beim Lesen weiter mit uninteressanten Konflikten ohrfeigen lassen, um ab und an etwas über die Ermittlungen zu lesen? Nein! Sollte ich zum Ende blättern, nur um die Auflösung zu erfahren? Nein, sie interessierte mich schon nicht mehr. Ich habe einfach abgebrochen.

Vielleicht will die Autorin, dass der Protagonist durch einen Ermittlungserfolg unter widrigen Bedingungen heldenhafter wirkt; vielleicht folgt sie auch nur der - vor allem von amerikanischen Publizisten - proklamierten Maximierung der Konflikte in Romanen; vielleicht beides. Was auch immer sie bezweckt, das Buch hat gelitten.

Die Autorin kann recht gut beschreiben und erzählen, was leider durch die Konfliktmaximierung ins Hintertreffen gerät.

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