Elon Musk und die fliegende Telefonzelle
Literaturclub zum Thema Untergang des Homo sapiens
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5,0 • 2 Bewertungen
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Beschreibung des Verlags
Elon Musk lässt eine gelbe Telefonzelle, die ihm in Grünheide im Weg steht, entfernen. Aus Frust schießt er sie anschließend mithilfe einer Falcon-Rakete ins Weltall. Dass die Telefonzelle mit Büchern gefüllt ist, ist ihm dabei egal. Jahrhunderte später fangen Außerirdische von Wega die Lieferung ab. Nach einem kurzen Sprachtraining versuchen sie, aus den Büchern den Untergang des Homo sapiens zu entschlüsseln. Zu dem literarischen Repertoire gehören unter anderem Gerhard Schröders Alaska-Buch, der letzte Weltuntergangsroman von T. C. Boyle, ein Mafia-Buch von Roberto Saviano, die Autobiografie von Gabor Pox, ein Kochbuch von Jamie Oliver, ein versehentlich geschriebenes Buch von Joachim Lottmann sowie die fünfte Biografie von Elon Musk. Sind die Weganer in der Lage, die tragischen Geschehnisse des Planeten Erde zu rekonstruieren? Das Buch entpuppt sich plötzlich als eine spannende, brandaktuelle wissenschaftliche Diskussion über unsere Zukunftschancen.
Kundenrezensionen
Total verrücktes Buch – aber genial!
Ich hab es in einem Rutsch gelesen. Die Idee, dass Elon Musk aus Frust eine Telefonzelle ins All schießt, ist schon absurd genug, aber was der Autor daraus macht, ist einfach großartig. Witzig, schlau und irgendwie auch traurig, wenn man drüber nachdenkt. So eine Mischung aus Sci-Fi, Satire und Gesellschaftskritik, die man echt selten findet. Wer auf schrägen Humor und clevere Ideen steht, wird sich gut unterhalten.
Eine wilde Science-Fiction-Reise – zwischen Satire und Sci-Fi
Mit „Elon Musk und die fliegende Telefonzelle” hat Gabor Pox eine originelle Kurzgeschichte geschaffen, die eine Mischung aus Satire, Wissenschaftsphantasie und gesellschaftlicher Reflexion bietet.
Die Prämisse ist absurd, aber gerade dadurch spannend: Elon Musk lässt eine gelbe Telefonzelle, die seinem Bauprojekt in Grünheide im Weg ist, entfernen und schließlich per Rakete ins All schicken. Die Telefonzelle ist gefüllt mit Büchern verschiedenster Genres, darunter politische Abhandlungen, Kochbücher und Selbstzeugnisse. Jahrhunderte später fangen Außerirdische die Lieferung auf und versuchen, aus dem Sammelsurium an menschlichem Wissen den Untergang der Erde zu rekonstruieren.
Was dieses Buch besonders macht:
Humor und Ironie: Pox nutzt Übertreibung nicht als reines Gimmick, sondern als Spiegel unserer oft widersprüchlichen Umgangsformen mit Technologie, Wissen und Macht.
Vielfältiges Repertoire: Die Auswahl der Bücher in der Telefonzelle – vom Mafia-Thriller bis zum Kochbuch – wirkt auf den ersten Blick skurril, eröffnet beim Lesen jedoch überraschende Perspektiven auf die Menschheit, Kultur und die Frage, was wir eigentlich hinterlassen.
Gedankenspiel über Kultur und Erinnerung: Wer entscheidet, was wertvoll ist? Wie beurteilt man unseren Kollaps aus der Perspektive anderer? Diese Fragen regt das Buch an, ohne belehrend zu werden.
Fazit
„Elon Musk und die fliegende Telefonzelle“ ist kein Buch, das man einfach „mal zwischendurch“ liest und dann vergisst. Es regt zum Nachdenken an, unterhält mit absurder Vorstellungskraft und zeigt auf humorvolle Weise, wie fragil und gleichzeitig faszinierend unser Verhältnis zu Wissen und Macht ist.
Wer Science-Fiction liebt, Satire schätzt oder sich für Gedankenexperimente interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich gibt es 5 Sterne und eine klare Empfehlung.